Kinderkonto: Broker, Wealth oder Tagesgeld?
Für Familien, die ETFs selbst auswählen möchten, ist der Broker der passende Teil des Kinderangebots. Wealth übernimmt die Vermögensverwaltung; Tagesgeld ist eine separate Möglichkeit für unveranlagtes Geld. Entscheide zuerst, welche Aufgabe das Konto erfüllen soll, bevor du Preisangaben der drei Angebote vergleichst.
Vorteile
- Broker-Sparpläne schon ab 1 €
- Digitale Eröffnung in der App
- Sparpaten können zum Sparen beitragen
Einschränkungen
- Alle Sorgeberechtigten benötigen eigene Scalable-Konten
- Wealth-Produktkosten bleiben trotz erlassener Verwaltungsgebühr
- Einzelorderpreise unterscheiden sich nach Tarif und Handelsplatz
Scalable-Kosten nach Produkt trennen
| Leistung | Kondition |
|---|---|
| Broker-Grundpreis | FREE: 0 €; PRIME+: 4,99 € monatlich. |
| Broker-Sparpläne | 0 € Ausführungsgebühr, Mindestrate 1 €. Produktkosten und Spreads bleiben. |
| European Investor Exchange | FREE regulär 0,99 €; Käufe ausgewählter PRIME-ETFs ab 250 € ohne Ordergebühr. PRIME+ ab 250 € ohne Ordergebühr, darunter 0,99 €. |
| Xetra und gettex | Laut aktueller Gebührenübersicht 1,99 € je Trade; weitere produktbezogene Kosten beachten. |
| Wealth fürs Kind | Ab 20 €; unter 18 derzeit 0 % Verwaltungsgebühr. ETF-Produktkosten je Strategie 0,11–0,42 % jährlich. |
Die TER-Erstattung gilt nur für ausgewählte ETFs und nach den Sonderbedingungen. Sie ist kein dauerhafter Preis für jeden ETF. Für einen langfristigen Vergleich solltest du prüfen, ob die Anlage auch ohne diesen Vorteil zu euch passt.
Eröffnung und Familienzugang
Alle Sorgeberechtigten brauchen ein eigenes Scalable-Konto. Das Kinderkonto wird in der App angelegt. Identitäts- und Sorgerechtsnachweise werden gemäß der offiziellen Dokumentenliste eingereicht. Die benötigten Unterlagen findest du im Eröffnungscheck oben.
Beim Broker gehört ein Verrechnungskonto zur Wertpapierabwicklung. Verwechsle es nicht mit dem separat angebotenen Tagesgeld. Für die ETF- oder Aktienauswahl ist die im Kinderkonto tatsächlich freigeschaltete Auswahl entscheidend; das gesamte Erwachsenenangebot lässt sich nicht pauschal übertragen.
Was können Scalable-Sparpaten?
Sorgeberechtigte laden Sparpaten über das Profil des Kindes ein. Nach der Freischaltung können sie Geld vom eigenen Bankkonto einzahlen. Laut offizieller Sparpaten-FAQ erhalten sie keinen Zugang zum Konto oder Vermögen und können weder handeln noch auszahlen.
Wer einzahlt und wer Anlageentscheidungen trifft, sollte vorab feststehen. Der Ratgeber zum gemeinsamen Sparen mit Paten erklärt die unterschiedlichen Wege.
Häufige Fragen zum Scalable Kinderkonto
Reicht das Konto eines Elternteils?
Bei gemeinsamer Sorge verlangt Scalable Konten aller Sorgeberechtigten. Kläre die Nachweise für alleinige Sorge im Eröffnungsprozess.
Bedeutet kostenloses Wealth auch kostenlose ETFs?
Nein. Der Verzicht auf die Verwaltungsgebühr beseitigt die laufenden Kosten der verwendeten ETFs nicht.
Sind Sparpaten automatisch zum Handeln berechtigt?
Nein. Laut offizieller Sparpaten-FAQ dürfen sie ausschließlich einzahlen. Kontozugriff, Handel und Auszahlungen bleiben ihnen verwehrt.
Was sollte vor dem 18. Geburtstag geklärt werden?
Mit 18 übernimmt das Kind die Verwaltung; der bisherige Elternzugriff endet. Die Hinweise des Anbieters zur Umstellung und die dann geltenden Konditionen sind zu beachten.
Offizielle Quellen und Prüfstand
Die Produktangaben stammen aus den folgenden Anbieterquellen. Feldbezogene Prüfdaten und ergänzende Nachweise stehen im Eröffnungscheck und in der Quellenprüfung oben. Die Einordnung ist redaktionell und kein eigener Praxistest. Konditionen können sich ändern. Vor Eröffnung bitte die aktuellen Angaben beim Anbieter prüfen.
Kosten und Voraussetzungen mit anderen Kinderdepots vergleichen