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ING oder Scalable Kinderdepot: Welches passt zu deiner Familie?

ING oder Scalable Kinderdepot? Vergleiche ETF-Sparpläne, Elternkonten, Eröffnung, Sparpaten und Einzelorders. Mit Entscheidungshilfe für euren Alltag.

Illustration zweier gleichwertiger Angebotskarten mit abstrakten Vergleichsmerkmalen

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ING oder Scalable Kinderdepot? Du möchtest endlich mit dem Sparen fürs Kind anfangen, hast zwei passende Anbieter gefunden und fragst dich, woran du die Entscheidung festmachen sollst. Bei einem monatlichen ETF-Sparplan wirken beide Angebote zunächst ähnlich. Im Familienalltag können aber die benötigten Elternkonten, der Eröffnungsweg und die Organisation von Geldgeschenken wichtiger sein als eine einzelne Aktion.

Wir vergleichen hier das ING Direkt-Depot Junior mit dem Scalable Broker für Kinder im kostenlosen FREE-Modell. Die verwaltete Anlage Scalable Wealth ist ein anderes Produkt und nicht Gegenstand des Kostenvergleichs. Stand der verlinkten Anbieterinformationen: 05.09.2026. Unsere Einordnung beruht auf diesen Quellen, nicht auf selbst eröffneten Testkonten.

Transparenz: Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Bei einem vergüteten Abschluss können wir eine Provision erhalten. Die Höhe einer möglichen Provision bestimmt nicht unsere Einordnung.

Unsere kurze Entscheidungshilfe: ING ist besonders interessant, wenn ihr kein zusätzliches eigenes Elternkonto eröffnen möchtet. Scalable ist naheliegend, wenn alle Sorgeberechtigten dort bereits registriert sind oder die App- und Sparpatenfunktionen nutzen wollen. Für einen einfachen ETF-Sparplan lohnt sich bei beiden der Blick auf den konkret gewünschten ETF.

ING oder Scalable Kinderdepot: Der Direktvergleich

KriteriumING Direkt-Depot JuniorScalable Broker für Kinder – FREE
Depotführung / Grundpreis0 Euro0 Euro
MindestsparrateAb 1 EuroAb 1 Euro
ETF-Sparplanausführung0 Euro; weitere Anlagekosten möglich0 Euro; weitere Anlagekosten möglich
Bestehende ElternkontenNicht erforderlichKonten für alle Sorgeberechtigten erforderlich
EröffnungswegOnline-Antrag, Legitimation und einzureichende UnterlagenApp-Prozess mit Dokumentenupload
Beiträge von AngehörigenÜberweisung oder Dauerauftrag aufs Extra-Konto JuniorSparpatenfunktion mit Einzahlungen / Dauerauftrag
BesonderheitVerrechnungskonto Extra-Konto Junior wird mit eröffnetTER-Gutschrift für ausgewählte Kids-ETFs nach Sonderbedingungen

Die Tabelle verdichtet Angaben aus den offiziellen Produktseiten und Gebührenübersichten. Details zur ING findest du außerdem auf unserer ING-Junior-Depot-Seite, zu Scalable auf der Scalable-Kinderkonto-Seite. Bei der Bestellung gelten die aktuellen Vertragsunterlagen des Anbieters.

Was kostet ein ETF-Sparplan bei ING und Scalable?

Für ETF-Sparplankäufe weisen beide Anbieter derzeit keine Ausführungsgebühr aus. Das bedeutet nicht, dass die gesamte Geldanlage kostenfrei ist: Produktkosten, Spreads und mögliche weitere Kosten bleiben zu berücksichtigen. Ein späterer Verkauf ist außerdem kein Sparplankauf und kann Ordergebühren auslösen.

Beispiel: 50 oder 100 Euro monatlich

Bei 50 Euro monatlich zahlt ihr in zwölf Monaten 600 Euro ein, bei 100 Euro monatlich 1.200 Euro. Die ausgewiesenen ETF-Ausführungsgebühren betragen in beiden Fällen bei beiden Angeboten 0 Euro. Bei gleicher ETF-Auswahl und gleicher Sparrate entsteht aus dieser Gebührenposition allein daher kein Vorsprung für einen Anbieter.

Das hilft bei der Entscheidung: Wenn ihr vor allem einen regelmäßigen Sparplan wollt, konzentriert euch nach dem Kostencheck auf einen verständlichen Ablauf und passende Voraussetzungen. Prüft den ETF anhand seiner ISIN in der jeweiligen Sparplansuche. Ein großer Gesamtkatalog ist weniger wichtig als die Frage, ob euer konkretes Produkt dort bespart werden kann.

Einzelorders getrennt betrachten

Die ING nennt regulär 4,90 Euro plus 0,25 Prozent vom Kurswert, höchstens 69,90 Euro, zuzüglich handelsplatzabhängiger Entgelte. Bei einer regulären 1.000-Euro-Order ergeben sich 7,40 Euro vor Handelsplatzkosten. Abweichende Aktionen können gelten.

Scalable nennt im FREE-Modell an der European Investor Exchange 0,99 Euro pro regulärem Trade; Käufe bestimmter PRIME-ETFs ab 250 Euro sind dort nach den Sonderbedingungen gebührenfrei. Die aktuelle Gebührenübersicht weist für Xetra und gettex 1,99 Euro aus. Handelsplatz und Produkt sind deshalb bei jedem Preisvergleich ausdrücklich mitzunennen.

Diese Orderbeispiele beschreiben Gebührenpositionen, keine Empfehlung für häufiges Handeln. Bevor ihr ein größeres Geldgeschenk investiert, prüft die Kosteninformation der konkreten Order. Eine niedrige Orderprovision sagt nichts darüber aus, wie sich der gekaufte ETF entwickeln wird.

Was bringt die TER-Erstattung bei Scalable?

Nach den Sonderkonditionen schreibt Scalable die laufenden Produktkosten bestimmter ETFs von iShares und Xtrackers gut und reinvestiert den Betrag. Die Berechnung erfolgt taggenau; eine Gutschrift setzt unter anderem voraus, dass der ETF am Quartalsende noch gehalten wird. Die ETF-Auswahl kann sich ändern, und Scalable kann das Programm einstellen.

Ein vereinfachtes Größenbeispiel: Bei konstant 5.000 Euro Anlagewert entsprechen 0,2 Prozent rechnerisch 10 Euro pro Jahr. Das ist keine Zusage einer tatsächlichen Gutschrift. Prüfe zuerst, ob der ETF zu eurem Anlageziel passt, und erst anschließend, ob er von der Aktion erfasst wird. Die Erstattung schützt nicht vor Kursverlusten.

Elternkonten und Eröffnung: Der wichtigste Unterschied

Bei der ING benötigen die gesetzlichen Vertreter kein bereits bestehendes eigenes Konto. Der Antrag erfordert Unterlagen und gegebenenfalls Legitimation. Laut Junior-FAQ werden unter anderem ein unterschriebener Vertrag und eine Geburtsurkundenkopie benötigt, sofern noch kein entsprechendes Konto besteht; zusätzliche Nachweise hängen von der Familiensituation ab. Die Unterlagen können per E-Mail oder Post eingereicht werden.

Bei Scalable eröffnen zuerst alle Sorgeberechtigten eigene Konten. Danach lässt sich das Kinderkonto in der App hinzufügen und mit den verlangten Dokumenten beantragen. Auch bei alleinigem Sorgerecht ist eine Eröffnung laut Produktseite möglich. Die jeweils angeforderten Nachweise bleiben maßgeblich.

Für eure Planung heißt das: Schaut vor dem Start gemeinsam nach, wer noch einen Zugang benötigt und welche Dokumente vorhanden sind. Eine digital begonnene Eröffnung bedeutet nicht, dass die Prüfung bereits abgeschlossen ist. Plant eine angekündigte Geldanlage erst verbindlich, wenn das Depot freigeschaltet ist.

Großeltern und Sparpaten: Wie kommt das Geld ins Depot?

Bei ING können Angehörige ohne eigenes ING-Konto per Überweisung oder Dauerauftrag aufs Extra-Konto Junior einzahlen. Die Anlageentscheidung und der Kauf bleiben den gesetzlichen Vertretern vorbehalten. Scalable bietet einen eigenen Sparpaten-Einstieg für gemeinsame Beiträge von Freunden und Familie.

Unabhängig vom Anbieter lohnt sich eine einfache Absprache: Wer zahlt welchen Betrag ein? Wann wird investiert? Wer kontrolliert, ob eine Zahlung angekommen ist? Ein Geldgeschenk sollte nicht versehentlich dauerhaft auf einem Verrechnungskonto liegen bleiben, wenn eigentlich eine Anlage beabsichtigt war. Gleichzeitig darf eine Einzahlung nicht automatisch als Auftrag zu einem beliebigen Wertpapierkauf verstanden werden.

Weitere Organisationshilfen findest du unter Großeltern: Ins Kinderdepot einzahlen und Sparpaten fürs Kinderdepot. Notiert eure Absprachen so, dass auch nach einer Pause klar ist, wer sich um welchen Schritt kümmert.

ING oder Scalable Kinderdepot: Welche Lösung passt zu euch?

  • Ihr möchtet keine zusätzlichen Elternkonten: Beginnt mit den ING-Voraussetzungen. Die Kontoanforderung ist hier ein konkretes Unterscheidungsmerkmal.
  • Alle Sorgeberechtigten nutzen bereits Scalable: Prüft den dortigen Kinderkonto-Prozess. Bereits vorhandene Zugänge können euren organisatorischen Aufwand verringern.
  • Ihr wollt ausschließlich einen ETF monatlich besparen: Prüft zuerst dessen Verfügbarkeit und dann den Ablauf. Die Ausführungsgebühr entscheidet diesen Vergleich derzeit nicht.
  • Ihr plant zusätzliche Einzelkäufe: Vergleicht den ausgewählten Handelsplatz und die Kosteninformation für euren konkreten Betrag.
  • Euch reizt die TER-Gutschrift: Bewertet sie als veränderlichen Zusatzvorteil, nicht als Ersatz für eine passende ETF-Auswahl.

Unsere Empfehlung ist eine redaktionelle Ableitung aus den genannten Kriterien. Sie ist keine Aussage, dass eine Bank für jede Familie besser oder eine bestimmte Anlage sicher wäre. Wenn wichtige Voraussetzungen bei beiden nicht passen, bezieht weitere Anbieter ein.

ING Junior-Depot beim Anbieter prüfen* · Scalable Kinderkonto beim Anbieter prüfen*

Häufige Fragen zum Vergleich

Ist Scalable Wealth dasselbe wie ein Kinderdepot zum Selbstanlegen?

Nein. Dieser Vergleich behandelt den Broker, in dem ihr selbst auswählt. Wealth ist eine verwaltete Anlage mit eigenen Bedingungen. Kosten- und Funktionsangaben dürfen deshalb nicht ungeprüft übertragen werden.

Brauche ich PRIME+ für einen ETF-Sparplan?

Die Gebührenübersicht weist Sparplanausführungen auch im FREE-Modell mit 0 Euro aus. Ein kostenpflichtiges Modell sollte daher einen für euch tatsächlich benötigten Zusatznutzen haben.

Welcher Anbieter erzielt mehr Rendite?

Das lässt sich aus dem Anbieternamen nicht ableiten. Wertpapierauswahl, Kursentwicklung, Kaufzeitpunkte und Kosten beeinflussen das Ergebnis. Eine Modellrechnung liefert keine Vorhersage des späteren Depotwerts.

Sollte ich mein bestehendes Depot sofort wechseln?

Prüfe erst, welches konkrete Problem der Wechsel lösen würde. Der Leitfaden zum Kinderdepot-Wechsel hilft bei der Vorbereitung. Ein Neukundenangebot allein ist noch keine vollständige Wechselrechnung.

Vor dem Antrag: Drei Dinge festhalten

Notiert eure tragbare Sparrate, den gewünschten ETF beziehungsweise die noch offene Anlageentscheidung und die vorhandenen Elternzugänge. Damit lässt sich die Anbieterwahl auf konkrete Bedürfnisse zurückführen. Prüft anschließend die aktuellen Unterlagen beim gewählten Anbieter und nutzt bei Bedarf die Checkliste zur Eröffnung.

Quellen und Prüfstand

Geprüft am 05.09.2026. Konditionen und Sonderaktionen können sich ändern. Keine individuelle Anlageberatung und kein eigener Praxistest.

Wichtiger Hinweis: Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und stellen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Kapitalanlagen unterliegen Wertschwankungen; Verluste sind möglich.